Christian Rottenegger, geboren am 20. April 1971 in Bobingen, bestieg im Alter von vierzehn Jahren zusammen mit seinem Großvater Jacob Geiger erstmals einen Dreitausender. Seit diesem Tag hat er sein Leben den Bergen verschrieben, privat und beruflich. Mittlerweile gilt er als ein erfahrener Extremalpinist und Bergfotograf. Alles in allem war der gelernte Schreiner bisher ganze dreieinhalb Jahre mit Expeditionen an den höchsten und schwierigsten Bergen unserer Erde unterwegs - nicht nur um die Gipfel zu erreichen, sondern vor allem auch, um die Natur dort so auf Bildern festzuhalten, wie sie wirklich ist.
Seit über dreizehn Jahren zeigt Christian Rottenegger seine Fotos in Form von Diareportagen. Den ersten durchschlagenden Erfolg konnte er im Jahr 1999 mit dem Vortrag "In der Todeszone des Cho Oyu" feiern. Ein Bericht von Grenzerfahrungen, Erfolg, Glück, aber auch Unglück, Leid und außergewöhnlicher Kameradschaft, erlebt während einer Expedition zum sechsthöchsten Eisriesen im Herzen des Himalaja.
Im Jahr 2003 folgte seine Multivisions-Show "Bergabenteuer Afrika", für die er insgesamt eineinhalb Jahre lang den schwarzen Kontinent durchquerte und dessen höchste Berge bestieg. Parallel dazu arbeitet er seit fünf Jahren an seinem bisher größten Projekt: "Abenteuer Eishölle". Seine erste Expedition für diese Bildreportage führte ihn im Jahr 2001 zum höchsten aller Berge, dem Mount Everest. Es folgten seither fünf weitere Expeditionen in eisige Höhen und mehrere Exkursionen in entlegene Gebirgsregionen. Dabei entstanden bis dato bereits über 20.000 Bilder. Rottenegger hat jedoch für sein Mammutwerk "Abenteuer Eishölle" noch viele Ziele mehr. Wann sie alle erklettert und auf Fotos festgehalten sein werden, entscheiden allerdings vor allem die Launen der Natur. "Ich kann und will als Alpinist keinen Erfolg erzwingen. Der Berg ist im Zweifelsfall immer der Stärkere."