Aktuelles
Nach sechs Monaten und elf Tagen am Ziel
Christian Rottengger und Annette Kniffler haben 8941 km auf schwer bepackten Fahrrädern zurückgelegt, sich durch schier endlose Steppenlandschaften, Wüste und das menschenfeindlichste Gebiet Tibets gekämpft, um dort einen der höchsten Berge der Welt zu besteigen, den 8027 m hohen Shisha Pangma. Nun sind sie seit einigen Tagen zurück in Deutschland und arbeiten mit Hochdruck an der neuen Multivisions-Show, die schon im Frühjahr 2012 Premiere feiern soll.
2. November 2011, „Wir haben viel von dem erreicht, was wir wollten, haben Unglaubliches, Beeindruckendes, Beängstigendes und Erstaunliches gesehen. Wir mussten aber leider auch oft akzeptieren, dass es Dinge gibt, auf die wir keinen Einfluss haben“, so Rotteneggers Bilanz von einer Ultratour, die ihm in den letzten sechseinhalb Monaten alles abverlangte. In China war es die Polizei, die ihnen alle erdenklichen Hürden in den Weg stellte und ein Verbot nach dem anderen aussprach, in Tibet der Staub in der Luft, der das Weiterkommen schwer und das Radeln zur Qual machte. Als die beiden nach 90 Tagen im Sattel das Fahrerlager des Shisha Pangma auf 5000 m Höhe erreichten und im September zur Expedition starten konnten, war Rotteneggers Gesundheit von den durchgestandenen Strapazen angeschlagen. Die Medikamente schlugen kaum an. Nachdem er ungeachtet dessen das rund 6400 m hoch gelegene erste Hochlager aufgebaut hatte, wurde es zu allem Übel stürmisch am Berg und von Tag zu Tag spürbar kälter. Keine guten Voraussetzungen, um Lungenprobleme auszukurieren. Und so kam es schließlich wie befürchtet: Beim Anstieg in Richtung Gipfel wird Rottenegger von Hustenanfällen geplagt, er bekommt kaum Luft, muss schließlich die anderen allein weitergehen lassen und später vom Basislager aus zusehen, wie Hackl bei perfekten Verhältnissen am 11. Oktober um 14:03 Uhr die letzten Meter hinauf zum Gipfel klettert. „Das war für mich einer der härtesten Momente der ganzen Tour, obwohl ich mich natürlich sehr mit und für die gefreut habe, die am Gipfel standen.“ Im Nachhinein war die zweite Ultratour trotzdem ein großer Erfolg: „Wir haben absolut einzigartige Bilder mitgebracht, von der trockenen Steppe, der Wüste, vom üppigen Grün des subtropischen Regenwalds, dem ewigen Eis am Shisha Pangma ...“ In Windach wartet jetzt die nächste große Herausforderung auf Rottenegger: Er muss die Unmengen Fotos und Filme innerhalb weniger Monate sichten und die Highlights aus diesem riesigen Bildreservoire zu einer Multivision zusammenstellen. „Ich will den Zuschauern in der Show natürlich vor allem die schönen, berührenden und beeindruckenden Momente näher bringen, aber die Niederlagen, Qualen und Enttäuschungen gehören eben auch dazu.“ Vortragstermine geben wir voraussichtlich ab Anfang des nächsten Jahres unter Termine bekannt.
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Ultratour-Team zurück in Deutschland
Am 1. April gegen Mittag bricht Christian Rottenegger mit seinem Fahrrad von der Bersporthütte Augsburg in Richtung Shisha Pangma auf. Ohne weitere Hilfsmittel, allein aus eigener Kraft will er den Gipfel des 8027 Meter hohen Bergmassivs erreichen.
30. März 2011, Vor ihm liegt eine Radtortur durch die heiße kasachische Steppe, die Taklamakan-Wüste, über 5000 Meter hohe Pässe bis hin zur tibetischen Hochebene nördlich des Himalaja. Rottenegger will die rund 12.000 Kilometer lange Strecke mit 40 Kilogramm schweren Packtaschen in nur fünf Monaten bewältigen, um rechtzeitig im Basislager des Shisha Pangma einzutreffen: Denn schon im September beginnt das kurze Zeitfenster, das ihm für die Expedition im Nachmonsun bleibt. Gemeinsam mit seinen Freunden Helmut Hackl und Andreas Seiler will er den Achttausender im Alpinstil besteigen und mit Skiern vom Gipfel abfahren. Das Packen, die Organisation, alle Vorbereitungen sind mittlerweile nahezu abgeschlossen – mit wertvoller Unstützung von Projectplace und dessen gleichnamiger webbasierter Projektmanagement Software.
www.das-grenzenlose-projekt.de
Grenzenloses Projektmanagement
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Start der Ultratour in Augsburg
Am 1. April gegen Mittag bricht Christian Rottenegger mit seinem Fahrrad von der Bersporthütte Augsburg in Richtung Shisha Pangma auf. Ohne weitere Hilfsmittel, allein aus eigener Kraft will er den Gipfel des 8027 Meter hohen Bergmassivs erreichen.
30. März 2011, Vor ihm liegt eine Radtortur durch die heiße kasachische Steppe, die Taklamakan-Wüste, über 5000 Meter hohe Pässe bis hin zur tibetischen Hochebene nördlich des Himalaja. Rottenegger will die rund 12.000 Kilometer lange Strecke mit 40 Kilogramm schweren Packtaschen in nur fünf Monaten bewältigen, um rechtzeitig im Basislager des Shisha Pangma einzutreffen: Denn schon im September beginnt das kurze Zeitfenster, das ihm für die Expedition im Nachmonsun bleibt. Gemeinsam mit seinen Freunden Helmut Hackl und Andreas Seiler will er den Achttausender im Alpinstil besteigen und mit Skiern vom Gipfel abfahren. Das Packen, die Organisation, alle Vorbereitungen sind mittlerweile nahezu abgeschlossen – mit wertvoller Unstützung von Projectplace und dessen gleichnamiger webbasierter Projektmanagement Software.
www.das-grenzenlose-projekt.de
Grenzenloses Projektmanagement
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Ultratour II im Bayerischen Fernsehen
Mit dem Fahrrad auf das Dach der Welt - unter diesem Titel sendete das Bayerische Fernsehen letzte Woche einen Beitrag zur Ultratour II.
9. März 2011, Christian Rottenegger und Annette Kniffler waren zu Gast bei der Abendschau des Bayerischen Fernsehens und beantworteten dort die Fragen von Renate Herzberg zur nächsten Ultratour. Sie können sich das Interview auch heute noch auf der Webseite des BR ansehen.
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Weblog „Ultratour II”
Noch vor dem Start der Ultratour II am 1. April geht der neue Weblog online. Ab sofort können Sie sich unter www.ultratour2.org über das Projekt und den aktuellen Stand der Dinge informieren.
18. Februar 2011, Derzeit finden Sie im Weblog „Ultratour II” nähere Informationen zur Strecke, die Rottenegger mit dem Fahrrad von Deutschland nach Tibet zurücklegen will, die Aufstiegsroute am Shisha Pangma (8027 m) und das Ultratour-Team. Ab 1. April wird die Journalistin Annette Kniffler regelmäßig über den Verlauf der Tour berichten.
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Benefizveranstaltung
Am 19. März veranstaltet die DAV-Sektion Weilheim einen Vortragsabend mit Christian Rottenegger, dem Seven-Summits-Besteiger Dr. Karl Flock und Moderator Ernst Vogt, Leiter der Bergsteigerredaktion des Bayerischen Rundfunks. Die gesamten Erlöse fließen in Hilfsprojekte für Nepal und Kinder in Not sowie Aktivitäten der DAV-Jugend Weilheim.
17. Februar 2011, Im Rahmen des Vortragsabends in der Weilheimer Stadthalle zeigt Rottenegger eine Kurzfassung seiner Multivision „8000 km weit, 8000 m hoch”. Zuvor berichtet der Orthopäde und Sportmediziner Dr. Karl Flock von seiner Expedition zum Cho Oyu (8201 m). Ernst Vogt, Autor mehrerer Bergwanderführer und Leiter der Bergsteigerredaktion des Bayerischen Rundfunks, führt als Moderator durch die Veranstaltung. Die gesamten Erlöse gehen an die Namaste Stiftung Nepal, die den Bau von Krankenhäusern und Schulen in entlegenen Bergregionen Nepals unterstützt, an die BR-Sternstunden für Kinder in Not und an die DAV-Jugend Sektion Weilheim. Kartenvorverkauf beim Kreisboten Verlag Weilheim.
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Zurück aus Nepal und dem winterlichen Himalaja
Im Himalaja herrscht derzeit extreme Trockenheit. Anders als in Deutschland liegt dort kaum Schnee. Die Luft ist klar, Stürme fegen über die eisigen Gipfel, darüber der samtige, fast schwarze Himmel.
28. Dezember 2010, Einen Monat lang war Rottenegger wieder mit seinen Kameras im Everest-Gebiet unterwegs. Wie er heute kurz nach seiner Rückkehr berichtete, traf er dieses Mal auf nahezu perfekte Verhältnisse und keine größeren Hindernisse. Eine willkommene Abwechslung nach den beiden vorausgegangenen, an Schwierigkeiten reichen Himalaja-Touren. Die bei atemberaubend klarer Sicht entstandenen Bilder und Filme werden in der neuen Multivision Ultratour ab Frühjahr 2012 zu sehen sein.
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Brücken weggerissen, Straßen verschüttet
Der Monsun kam dieses Jahr spät im Himalaja, dafür umso stärker. Viele abgelegene Wege sind derzeit nicht begehbar, Brücken durch die Wassermassen weggeschwemmt, Straßen von herabgestürzten Felsen verschüttet.
20. September 2010, Christian Rottenegger ist soeben vom Dhaulagiri-Himal zurückgekehrt. Vier Wochen lang war er unterwegs, um Bild- und Filmmaterial vom üppig grünen Himalaja zur Monsunzeit für die nächste Multivision zu sammeln. Die Bedingungen waren schlecht. Starke Regenfälle haben viele Wege dort unpassierbar gemacht und zwangen das Team immer wieder zum Improvisieren. „Doch es hat sich gelohnt”, so Rottenegger heute, nach drei Brezen und einer ordentlichen Brotzeit dazu.
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Rottenegger wird Berggeist
Christian Rottenegger wurde am 16. Juli 2010 feierlich im Alpenclub Berggeist aufgenommen, einer kleinen Sektion des Deutschen Alpenvereins, deren Wurzeln auf das Jahr 1900 zurückgehen.
17. Juli 2010, Die Satzung des Alpenclubs (AKB) erwähnt als Vereinszweck „die Vermittlung des Erlebens am Berg durch Wort, Schrift oder sonst künstlerische Gesaltung sowie die Unterstützung alpiner wissenschaftlicher Arbeiten.” Christian Rottenegger freut sich sehr, nun Mitglied des AKB zu sein und die Berggeister in diesem Sinne mit all seinen Möglichkeiten zu unterstützen.
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Ausrüstung gestohlen
Geplant war eine Himalaja-Traverse, zwei Monate zu Fuß vom Everest-Gebiet zum Kanchenjunga-Massiv, vom West-Col bis nach Taplejung. Doch es kam anders: Als wir nach einem turbulenten Flug am 4. Mai an unserem ersten Zwischenstopp in Delhi (Indien) eintrafen, fehlte fast unser gesamtes Fluggepäck, mit ihm nicht nur ein Satz unverzichtbarer Teile des Solarladesystems, sondern auch die Ausrüstung zur Besteigung des Mera Peak (6461 m).
17. Mai 2010, Zwei Wochen warteten wir in Kathmandu (Nepal) und schließlich auf den ersten Tagesmärschen Richtung Mera Peak, dass die Fluglinie Tuerkish Airlines die Gepäckstücke ortet und nachsendet. Vergeblich. Wir mussten die Tour vorzeitig abbrechen. Wie sich nachträglich herausstellte, war der Flug mit Tuerkish Airlines über den für Gepäckverlust bekannten Flughafen Delhi eine schlechte Wahl: Tuerkish Airlines tat sich mit einem unerwartet schlechten Service hervor, so mussten wir beispielsweise die Umbuchungsgebühr für den verfrühten Rückflug selbst tragen und einen Anwalt einschalten, damit man überhaupt mit uns kommunizierte. Und die Flughafen-Mitarbeiter in Delhi bessern, wie man in Nepal wohl weithin weiß, ihren geringen Lohn nur zu gerne auf, indem sie Fluggepäckstücke stehlen und deren Inhalt verkaufen. Unser Equipment auf dem indischen Basar? Schade!
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Andreas Seiler: Expedition zum Aconcagua (6962 m)
Mit dem Fahrrad vom Atlantik zum Pazifik und auf den höchsten Berg der Anden in Südamerika – Andreas Seiler, Mitglied des letzten Ultratour-Teams, hat es geschafft.
17. Febrauar 2010, Nach 1888 km im Sattel und der erfolgreichen Besteigung des Aconcagua hat Andreas Seiler heute in Valparaiso den Pazifik erreicht. Er war am 7. Januar mit dem Fahrrad und über 70 kg schwerem Gepäck in Buenos Aires gestartet. Bereits einen Monat später, am 9. Februar um 11 Uhr argentinischer Zeit, stand er bei starkem Wind und guter Fernsicht auf dem höchsten Gipfel außerhalb Asiens, auf dem 6962 m hohen Aconcagua.
